biel, dasselbe bedarf aber anhaltend guten Wetters. Auch die
Obsiernte fällt im Allgemeinen reichlich aus, besonders was Aepfel,
Zirnen und Zwetschen betrifft. Das Obst wird schon jetzt zu hohen
Preisen verkauft, was dem Obstzüchter neuen Eifer gibt. So z. B.
vurden schon vor 14 Tagen mehrere hundert Ctr. Zwetschen ange⸗
sauft, wie sie der Baum uͤefert, per Ctr. 1M. 50 Pf. Auch die
Kartoffeln liefern hohe Erträge, wenn nicht Kartoffelfäule eintritt.
Enheim. Der Vorstand des Obstbauvereines für
den Bliesgau, Hr. Pfarrer Rüfter v. Erfweiler, arrangiert
gegenwärtig, von den Gemeinden des Bliesgaues bereitwilligst
ainiterstützt, eine Obstausstellung, welche dahier Sonntag den 18.
September im Fries' schen Saale eröffnet wird. Sämmtliche
Obstsorten des Gaues, und deren sind es nicht wenige, werden in
der Ausstellung vertreten sein. Auch soll, wie ich vernehme, an
dem genannten Sonntage der Vorstand des Vereines in einem
Bortrage diejenigen Obstsorten bezeichnen und empfehlen, welche
ur den Bliesgau am geeignetsten sind. Die Ausstellung wird sich
zuf 8 Tage beschränken und ist es im Interesse der Obstbaumzucht
zu wunschen, daß dieselbe zahlreich besucht wird.
— Die Ziehung der Hauner'schen Kinderspital⸗Lotterie, welche
im 12. dss. stattfinden sollte, wird auf 20. September verschoben
da noch ca. 12,000 Loose nicht abgesetzt sind.
F Nach dem Moniteur Vinikole wird die dieslährige Weinernte
n Frankreich auf 82 bis 36 Millionen Hektoliter geschätzt; die
orsährige betrug 29.,677, 472 Hektoliter.
rsren der Nedaktion. —
Herr W.hier. Artikel über Krankenuniterstützungs⸗ und Sterblassen⸗
Ferein folgt in nächster Nr.
Fur die Redaltion verantwortlich: F. L. Demes.
Bekanntmachung.
Der Stadtrath von St.
Ingbert hat in seiner Sißzung
on“ 13. September 1881 fol⸗
gende Beschlüsse gefaßt:
I Mit der Fortsetzung des
Troitoirs in der Unterstadt soll
hegonnen werden.
2. Von der hohen k. Regier⸗
ungs⸗Entschließung vom 20. Aug.
1831, die Errichtung einer kath.
Schulverweserstelle in St. Ing⸗
bert, betr, wurde dem Stadtrathe
Mittheilung gemacht.
83. Der irael. Cultusgemeinde
werden die Zuschüsse der Ge—
meinde vom 1. Januar 1882
an gekündigt.
4. Dem Lehrer Klensch zu
Schnappbach wurden für Er⸗
theilung des prot. Religionsun⸗
errichtes der Kinder des J. und —
I. Schuljahres vom 1. Oktober J II i Iu
nachsthin ab, 100 Mk. pro Jahr dl F B üh!
hꝛewilligt. das Pfund⸗Paquet 10. Pifg.
J — — de — Inr zp waaren hei Philipp Klineclsce. hei di w d ꝓt 1. ri
Schlachthauses wurde eine Kom⸗ —— 2 Roeinen KGoni bei den Mitgliedern des Krie⸗
r 787 **
inen Seuig 335
achsten Sitzung zu berichten hat. 35 Vhilipp Klindck. empfiehlt ——
St. Ingbert, 14. Sept. 1881. 7 inladung zum bonnement.
Das Bürgermeisteramt ie für das 4. Quartal der
Custer. ie Fla e 69 X. 3—
nr — „Frankfurter Yre sse“
—J Varthie und Handelszeitung.
ds. Mis. Abends um 6 Uhr, Qigarremn nset ee —8 ga Ipe eine durchan
b Ver 5 J 5 5 262 igenortige und anziehen e Zeitung. Enischieden libera und durcha
ie ieeen ür Wirthe außerst billig Llostst andig, desprini sie ir poliniscen Eischeinungen —B
* “ hei Philippy Klinß. angen und unbeeinflußi, vom Standpunkt der praktischen Zweckmäßigkeit aus
tteine auf dem Bürgermeisteramte Phlupp Suin. Ziese ihre klare und bestimmue Haltung hat der Frankfurter Presse
jfentlch vergeben. 79 t l n den Kreisen unserer freisinnigen Aoͤgeordneten und Politiker von
St. Insbert, 14. Septbr. 1881. / 3 rD enm Ieng nleß iꝛ re crworben. NVamentlich in Baden,
— *8 — n aͤlt die „F — —
due Vurermesteramt »er Liter 22 Vis Sawern en vnrt vmnverg iatn deFrantfurter pre
Custer. bei Bhilipp Klinck. —5* Tin Handelsthein wird sper *X seiher ganz besonder
— — —— —— —5—cc— — 7 ufmerksamkeit zugewendet. reimal täglich erscheinend ist d
Viole kundert Mark jabrlich ee rese d en e den udnattuen ite
rsparen grössers Haushaltungen, Hotels, Café's, Spedereiwaarenhündler u. a. ondere, alle wichtigen Rachrichten ungefäumt zu vermitteln.
ndem dieselben ihren Bedarf an Kaffee & Theeè direct von unseren Lager- Ein eigener Zelegraphendraht
Ausern u Rotterdam in der origina Verpackung zu unseren uen wischen Berlin und Frankfurt macht es ihr moͤglich, alle Mittheilungen au
gros· Preisen beriehen. der Reichshaupistadt, vollständige Berichte uber die Sitzungen des Reichs—
o Pfand Acric. Perl Mocea 7.50 tags und Landtags gleichzeitig mit den Berliner Biättern zu bringen.
bester Maracaibo 375 Die „Frankfurter Presse“ strebt aber in der Hauptsache danach, di
45 3— * interess anteste Zeitung Deutschlands
— —— 375 zu sein, und die bewährtesten Zrafte ste hen ihr darin zur Seite. Keine
tet jave 32 andere Zeitung widmet dem Feuilleton so viel Raum und so viel Au
cht arabischer Mocca 13.- nertsamke i, wie die „Frankfurter gIreffe⸗ welche taͤglich mehrere Feul
α coago Trec 330 etons, als Specialität die kleinen, rasch populaär gewordenen Studien über —
einer Souchong Thee 8. — ellschaft und Leben und spannende Novellen, Erzählunger und allwoͤchenb
ee — —“ 310 ich eine besondere Schachzeitung bringt. Im October beginnt der Abdtu
chfeinster Mandarin Pecoo Thee 12.- ines neuen Romans.
, le Qual, rein entõltes Cacaopulver, 9. - „Die Straßenprinzessin⸗
Zeste Noll. Bauernbutter, 25 Pfd. Kubel 22.4 er, glänzend in der Form, originell und spannend im Inhalt, vollauf
Auftraãge von 20 Marx und daiber werden franco und zollfrei nach ignet ist besonderes Aufsehen zu exregen.
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e etreben unsere Kunden in jeder ie mig zufrie- gratis und franco zugejandt.
dei ditten Fir vien dureh einen Probeanftrag gn aberzeugen Frant'suran Mi, im September 1881.
—XVXäI——— Die Administration
stιιιι. ,—αιranat s & 100. der Frankfurter XRresse und Handelszeitung.
Fruck und Verlag von F. X. Deme tz in St. Inabert.
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Geschäfts-Aebernahme.
Hiermui die ergebene Anzeige, daß ich mein Geschäft wieder
elbst übernommen habe und daeselbe in der früheren Weise weiter
ühren werde.
Indem ich mich in meinen Artikeln bestens empfohlen halte
verde ich bestrebt sein, das mir geschenkte Vertrauen sowohl durd
gute als billige Bedienung zu rechtfertigen.
St. Ingbert, 15. September 1881.
Philipp Klinck.
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